Rätsel um Roswell – Episode 5 bis 7

Der Roswell-Zwischenfall bezeichnet den Absturz eines Flugobjekts im Juni oder Juli des Jahres 1947. Dass hier der neutrale Begriff „Flugobjekt“ fällt, nicht etwa Flugzeug, Zeppelin oder ähnliches, hat einen Grund: Immer wieder behaupten Stimmen, dass das, was in diesem Sommer in der Nähe der US-Kleinstadt Roswell verunglückte, außerirdischer Herkunft war. Dieser Mythos, der seinen Ursprung wohl in einem Bericht der US-Army über eine „fliegende Untertasse“ fand, ist bis heute Gegenstand verschiedenster Theorien und Spekulationen.

Eine Tatsache zwischen diesen vielen Ungewissheiten ist, dass es zu einem Absturz kam, und dass dieser von den US-Behörden untersucht wurde. Eine der Zentralen Figuren in diesem Zusammenhang war Major Jesse Marcel, der zuvor an verschiedenen Atomwaffentests im Bikini Atoll beteiligt war, und beim Roswell-Zwischenfall einer der Ersten am Absturzort war. Zwar wurde der Vorfall kurz darauf in einer Erklärung der US-Armee als Absturz eines Wetterballons vermeldet, doch immer wieder wird das Vorkommnis von mal mehr, mal weniger ernstzunehmenden Stimmen hinterfragt.

Eine dieser Stimmen entstammt den Nachkommen Marcels. Die Familie glaubt, ihr Großvater sei dazu gezwungen worden, den Bericht als wahr anzuerkennen, und jede Sichtung eines UFOs abzustreiten. In dessen Nachlass glauben sie, dafür ein Beweisstück gefunden zu haben: Ein Tagebuch des Major Marcel, in dem sie codierte Hinweise auf das tatsächliche Geschehen in Roswell vermuten. Ihre Nachforschungen, die vom Ex-CIA-Agenten Ben Smith geleitet werden, führen vom Absturzort bis hin zur Erkenntnis, dass es innerhalb der US-Armee weitere Amtsträger gab, die an den UFO-Mythos glaubten.

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