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Der Clan der Kennedys ist für ihre einflussreichen Familienmitglieder mindestens genauso bekannt, wie für die Fülle an tragischen Todesfällen, denen zahlreiche Kennedys zum Opfer gefallen sind. Seien es die Attentate auf den ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy sowie dessen Bruder Robert oder zahlreiche tragische Unfälle und Krankheiten, die Familie scheint vom Pech verfolgt.

 

Bereits die Vorfahren sind in Unglücke verwickelt

 

Die Pechsträhne der Kennedys fing nicht erst mit den Attentaten auf die beiden berühmten Politiker-Brüder an. Bereits die Urahnen der Familie waren vom Pech verfolgt. 1858 stirbt der Urahn des Clans Patrick Kennedy an Schwindsucht. Kurz zuvor war er nach Amerika ausgewandert. 15 Jahre später ertrinkt John F. Kennedys Großtante durch das Verschulden ihrer Schwester, Johns Großmutter Josie Hannon. Josie überwindet diese Tragödie nie und sucht Halt in ihrem Glauben. So wird auch Rosie Fitzgerald Kennedy, Johns Mutter, streng religiös erzogen.

 

Die Geschwister

 

Rose Fitzgerald heiratete 1914 den Sohn irischer Einwanderer Patrick Joseph Kennedy. Gemeinsam haben die beiden neun Kinder: Joseph Patrick Jr., John, Rosemary, Kathleen, Eunice, Patricia, Robert, Jean und Edward.

Rosemary, die drittälteste der Geschwister, ist von Geburt an leicht geistig beeinträchtigt. Als sie 23 Jahre alt ist, ordnet ihr Vater eine Lobotomie an. Bei dieser Operation werden die Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt. Nach dem Eingriff muss Rosemary den Rest ihres Lebens in einer Pflegeeinrichtung verbringen.

 

1944 kommt der älteste Sohn Joseph bei einem Flugzeugabsturz während des Zweiten Weltkriegs ums Leben. Er hatte sich vorab freiwillig für eine gefährliche Mission gemeldet. Nur vier Jahre später stirbt auch Kathleen Kennedy bei einem Unglück mit einem Flugzeug: Sie war zusammen mit ihrem Partner Peter Fitzwilliam trotz Unwetterwarnungen in eine kleine Maschine gestiegen.

 

Das Attentat

 

1961 wird John F. Kennedy zum 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten ernannt. Nur zwei Jahre später kommt das dritte gemeinsame Kind von ihm und seiner Frau Jackie Kennedy zur Welt – allerdings sechs Wochen zur Früh. Der Säugling stirbt nur zwei Tage nach seiner Geburt.

Im gleichen Jahr kommt es zum verheerenden Attentat auf den Präsidenten: John F. Kennedy wird von Lee Harvey Oswald erschossen, als er in einem offenen Wagen durch Dallas im US-Bundesstaat Texas fährt.

1968 kommt es zu einem weiteren Anschlag: Robert F. Kennedy, der zu dieser Zeit als einer der verheißungsvollsten Kandidaten der Demokratischen Partei gehandelt wird, wird ebenfalls Opfer von Schüssen. Er stirbt einen Tag später an seinen Verletzungen.

 

Weitere Unglücke

 

Auch die Nachkommen von Robert F. Kennedy sind vom Unglück gejagt. David Kennedy stirbt in den 80er Jahren an einer Drogenüberdosis in einem Hotel in Florida. Sein Bruder Michael LeMoyne Kennedy verunglückt 1997 bei einem Skiunglück in Colorado tödlich.

1994 stirbt die Witwe von John F. Kennedy Jackie O. im Alter von 64 Jahren an einer Krebserkrankung. 1999 folgt ihr Sohn John F. Kennedy Jr., der, wie schon so viele Mitglieder des Clans zuvor, bei einem Flugzeugunglück ums Leben kommt.

 
Dokumentation

ROBERT F. KENNEDY – ERINNERUNGEN EINER FAMILIE

In emotionalen Interviews denkt die Familie zurück an den schicksalhaften Tag im Jahr 1968.
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