Stimmen der Coronakrise

Aus Videos, die unterschiedlich Betroffene selbst gedreht und eingereicht haben, collagiert HISTORY in Stimmen der Coronakrise chronologisch deren persönliche Erlebnisse und Eindrücke. Existenzängste aufgrund ökonomisch- oder auch gesundheitlich-bedingter Unsicherheit, aber auch Momente der Alltagsfreude und Solidarität ergeben ein eindringliches Stimmungsbild der schweren ersten Monate der Pandemie.

Stimmen der Coronakrise dokumentiert hierbei Geschichten sehr unterschiedlicher Charaktere in Zeiten von Corona: Ein Sport- und Reisebegeisterter, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat und seine Symptome schildert, während seine Freunde ihn mit Verschwörungstheorien belehren, kommt ebenso zu Wort wie eine Auszubildende, deren Abschlussprüfung in die Coronakrise fällt und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie kritisch hinterfragt, als sie auf die Situation von Obdachlosen und Kindern aus Problemfamilien aufmerksam wird. Zwei fahrradbegeisterte Globetrotter sind auf dem Weg zu den Olympischen Sommerspielen in Tokyo, als die Coronakrise ausbricht. Die Rückkehr nach Deutschland wird für sie zur Tortur. Ein Basketball-Aficionado aus Bayern kann seine Freundin in Österreich aufgrund der Grenzschließung nicht mehr besuchen. Freie Kreative und Fotografen stehen plötzlich ohne Aufträge und Einkommen da.

Die Eigenproduktion wird am Donnerstag, 28. Januar 2021, um 19.25 Uhr und damit kurz nach dem Jahrestag des ersten in Deutschland bekannt gewordenen Covid-19-Falles als TV-Weltpremiere zu sehen sein.