Worum geht es in „Die Hexenprozesse von Essex“?
Der dreiteilige Dokumentarfilm „Die Hexenprozesse von Essex“ untersucht die Hintergründe der Hexenverfolgung in England und rekonstruiert drei der bekanntesten Prozesse in der Grafschaft Essex: Hatfield Peverel (1566), St. Osyth (1582) und Manningtree (1645).
Inhalt und Ansatz:
Moderator Rylan Clark und die Anthropologin Prof. Alice Roberts analysieren historische Gerichtsakten, besuchen die Originalschauplätze und sprechen mit Expertinnen und Experten. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten der angeklagten Frauen sowie die gesellschaftlichen, politischen und religiösen Umstände, die zu den Hexereivorwürfen führten.
Zentrale Themen:
Die Dokumentation untersucht, wie Angst, Aberglaube, Machtinteressen und soziale Spannungen die Hexenprozesse beeinflussten und warum insbesondere Frauen ins Visier der Ankläger gerieten. Dabei verbindet sie aktuelle Forschung mit historischen Quellen, um die Ereignisse neu einzuordnen.
Ausstrahlung:
Die deutsche TV-Premiere des Doku-Dreiteilers läuft am 31. Oktober ab 20.15 Uhr.
