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Inmitten der Wogen des Kalten Kriegs hätte ein Sonnensturm fast einen Atomkrieg ungeahnten Ausmaßes zwischen den USA und der UdSSR ausgelöst.

Denn als am 23. Mai 1967 die nordamerikanischen Radiokommunikations- und Radarsysteme plötzlich nicht mehr funktionierten, hielten die US-Militärs dies für einen gezielten Störangriff der Sowjets.

Die Sonneneruption und der darauffolgende Sturm hatten die Radaranalagen des US-Atomraketen-Frühwarnsystems (Ballistic Missile Early Warning System) lahmgelegt.

Erst in letzter Minute kam heraus, dass keine Provokation der Sowjets, sondern ein astronomisches Phänomen hinter der Störung steckte.

Hätten Wissenschaftler nicht die US-Behörden über den Sonnensturm und seine Auswirkungen informiert, wäre die Welt in eine atomare Katastrophe geschlittert.

Delores Knippn, die Leiterin der Forschungsabteilung für Raumphysik der University of Colorado, ist davon überzeugt, dass die Welt damals nur durch die gute Arbeit der Wissenschaftler an einem Dritten Weltkrieg vorbeigeschrammt ist.

Bild: © CC0 Public Domain, Pixabay.de