Ein Forschungsteam der britischen Universität in Bristol stellte kürzlich den Prototypen eines schwimmenden Roboters vor. Dieser treibt sich selbst an, indem er sich von kleinen lebenden Organismen ernährt.
Die Wissenschaftler ließen sich bei der Entwicklung von der Tierwelt inspirieren: Der Roboter hat eine Art Maul, durch das er Nahrung aufnimmt.
In seinem Inneren befindet sich ein künstlicher Bauch voller Mikroben, die die aufgenommene Nahrung in Energie verwandeln, sowie eine Öffnung, durch die unverwertbare Reste wieder ausgeschieden werden.
Der schwimmende Roboter funktioniert völlig autonom: Die ganze Energie, die er braucht, zieht er aus seiner „Nahrung“, ohne Zufuhr von zusätzlichem Treibstoff.
Die Entwickler hoffen, dass man Maschinen mit diesen Eigenschaften in stark verschmutzten Abwässern einsetzen kann, ohne dass sich dabei Menschen einem Risiko aussetzen müssen.
Hemma Philamore, eine der Erfinderinnen, zeigt sich begeistert über die Anwendungsmöglichkeiten. Künftig sollen solche Roboter die Weltmeere von Müll und sonstigen Verunreinigungen säubern.
Technologieskeptiker hingegen sehen diese neue Form von „fleischfressenden“ Maschinen kritisch, da nicht abzusehen ist, welche Konsequenzen ihr Einsatz für die Menschheit hat.
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