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Eine Gruppe von Archäologen und Historikern der Universität Paris Descartes und des The Explorers Club NYC machten eine erstaunliche Entdeckung, die mit einem der berühmtesten Autoren der Geschichte zusammenhängt.

Eine detaillierte Untersuchung zahlreicher Passagen aus dem OEuvre des Schriftstellers und komplexe geologische Algorithmen führten die Wissenschaftler zu einer kleinen Metallbox aus dem späten 19. Jahrhundert.

Die Schachtel war in der Region Okzitanien in der Nähe der französischen Pyrenäen vergraben. Um sie zu lokalisieren war ein enormer Aufwand nötig, zum Einsatz kamen unter anderem Georadar und Drohnen. Die Forscher nehmen an, dass es sich dabei um eine Art „Zeitkapsel“ handelt, in die Verne unveröffentlichte Manuskripte gelegt hatte.

Eine erste Röntgenuntersuchung lieferte weitere Hinweise über den Inhalt der mysteriösen Box: Dokumente, Bücher und unterschiedlich große Metallteile, die durch das feuchte Umfeld und den Lauf der Zeit stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Auf der Außenseite der Schachtel befinden sich auch Gravuren, die jedoch leider aufgrund der starken Oxidierung nicht mehr identifizierbar sind.

Auch wenn es noch keine konkreten Beweise dafür gibt, dass die Schachtel wirklich Jules Verne gehört hatte, sind die Erwartungen sehr hoch. In den kommenden Monaten läuft der zweite Teil des Projekts an, in dem der mysteriöse Inhalt der Kapsel enthüllt und den Augen der Öffentlichkeit vorgestellt wird. 

 

Bild: © CC0 Public Domain, Pixabay.de