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Jedes Jahr findet die Bilderberg-Konferenz statt. Um dieses Zusammentreffen ranken sich zahlreiche Verschwörungstheorien. So sollen die Teilnehmer all jene einflussreichen Personen sein, die im Hintergrund die Fäden ziehen und meist im Verborgenen über das Schicksal unserer Gesellschaft bestimmen.

Intrigen und Konspirationen umgeben Geheimbünde seit jeher und niemand vermag das ganze Ausmaß ihrer Macht ganz zu erfassen. Hier eine Liste der mutmaßlich wichtigsten Geheimbünde der Geschichte.

Die Bilderberg-Konferenz

Im Jahr 1954 trafen sich die damals einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt in einem Hotel, um für das darauffolgende Jahr eine Art „globale Agenda“ zu planen. Wie eingangs erwähnt findet dieses Treffen seither einmal im Jahr statt.

Inhalte und Themen der Konferenz werden streng unter Verschluss gehalten. Bilderberg ist nicht wirklich ein Geheimbund, da die Existenz nicht bestritten wird. Verschwörungstheoretiker sorgen sich jedoch um das Ausmaß seines Einflusses.

Die Freimaurer

Die erste Freimaurer-Loge wurde im Jahr 1717 in London gegründet und existiert noch heute. Mittlerweile findet man auf der ganzen Welt derartige Logen.

Charakteristisch für die Freimaurer sind ihr enormes Repertoire an Codes und Ritualen sowie eine komplexe interne Hierarchie. Die Mehrheit der gegenwärtigen Geheimbünde hat die Freimaurer und viele ihrer Abläufe und Modalitäten zum Vorbild.

Der Illuminatenorden

Zahlreiche Mythen ranken sich um die Illuminaten (lat. illuminati „die Erleuchteten“). Viele nehmen an, dass dieser Geheimbund die Welt heimlich seit der Zeit der Aufklärung (1650 – 1800) regiert.

Der Bund wurde 1776 in Ingolstadt gegründet, dabei handelt es sich ursprünglich um eine Abspaltung der Freimaurer. Dem Illuminatenorden wird eine Beteiligung an zahlreichen historischen Ereignissen nachgesagt.

So sollen sie für die Niederlage Napoleons in der Schlacht von Waterloo, den Mord an John F. Kennedy oder auch Barack Obamas Triumph in der Präsidentschaftswahl verantwortlich sein.

Die Rosenkreuzer

Dieser Geheimbund wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts von Christian Rosenkreutz gegründet. Der Orden versuchte mithilfe von okkulten Praktiken eine weltweite Veränderung zu erreichen.

Bekannt wurden die Rosenkreuzer zwei Jahrhunderte nach ihrer Gründung durch die Veröffentlichung dreier gesellschaftskritischer Manifeste. Dieser mythischen Gesellschaft wird nachgesagt, sie sei an jeder wichtigen Revolution in der modernen Geschichte beteiligt gewesen.

Die Tempelritter

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gelobten neun Ritter, jene Pilger zu beschützen, die ins Heilige Land aufbrechen wollten. Viele weitere Ritter sollten sich ihnen im Laufe der Jahre anschließen.

Die Verbindung gewann schnell an Macht und Einfluss. In der Populärkultur nahmen die Tempelritter die Vorreiterrolle für zahlreiche andere Geheimbünde ein. Auch um sie ranken sich unzählige Legenden, wie zum Beispiel dass sie die Hüter des Heiligen Grals oder des Blutes Christi seien.

Tatsächlich aber wurden die Mitglieder der Gesellschaft gefoltert und auf Geheiß des französischen Königs Philipp IV und der Katholischen Kirche exekutiert. So fand dieser Geheimbund im 14. Jahrhundert ein grausames Ende.

Bild: ©binael, pixabay.de