Menschlichkeit – das immer Undefinierbare

Gustav-von-Schlör Schule

Projektbeschreibung:

Für den History Award 2026 konnte sich die Projektgruppe der Klasse F11Sb2 der Gustav-von-Schlör-Schule, Staatliche FOSBOS Weiden, nicht auf eine einzige Herangehensweise einigen. Daher beschlossen die Teilnehmenden, zu zweit oder zu dritt jeweils ein Minifilmchen im TikTok-Stil zu drehen, die dann von einer Rahmenmoderation zusammengehalten wird. Moderieren sollte vielleicht ein Wesen, das die Menschen von außen betrachten und versucht, sich die Menschlichkeit zu erschließen. Ein Alien? Ein Pinocchio oder eine KI, die gerne menschlich wären? Eine Pinocchia aus der KI war dann ein Ansatz, aber das war den Teilnehmenden dann zu künstlich, sie haben dann doch ihre eigenen Stimmen bevorzugt, statt die computergenerierten Laute zu verwenden.

So nutzte man Wissen aus dem Geschichts- und Ethikunterricht, um die Herkunft der Menschlichkeit und ihren Wandel zu untersuchen und darzustellen. Man analysiert heutige Dilemmata wie die Todesstrafe aus diesem Blickwinkel. Man befragt Zeitzeugen aus der unmenschlichen Zeit des Zweiten Weltkriegs. Man blickt in die Zukunft und fragt, was die KI noch vom Menschen trennt. Und man fragt sich auch, ob der Mensch nicht per se ein böses Wesen ist, das gefährlichste Raubtier auf dem Planeten, und ob Menschlichkeit nicht sogar ein Problem ist.

Aus den Skripten wurden dann Texte, eingesprochene Audios und schließlich Videos in den Händen der CapCut-Expertin der Klasse. Das Ergebnis entspricht den Medienkonsum-Gewohnheiten dieser Generation. Schnell, bunt, überdreht, aber nicht nur oberflächlich, sondern mit etlichen gedanklichen Haken und Ösen zum Hängenbleiben versehen. „Menschlichkeit – das immer Undefinierbare“ ist der Titel, auf den man sich am Ende einigt.

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