Erika Runge
Gymnasium Martineum Halberstadt
Projektbeschreibung:
Jeden Tag gehen wir an Dutzenden von Menschen vorbei, von denen jeder eine ganze Welt in sich trägt: endlose Sorgen und kleine Freuden. Doch meist sehen wir sie nur als „Menge“. Diese Perspektive wollten wir verändern. Wir möchten zeigen, dass es wichtig ist, nicht nur Politiker zu erinnern, sondern auch gewöhnliche Menschen, deren Leben sich ohne eigenes Verschulden verändert hat.
Warum Erika Runge?
Weil sie eine Person ist, die, indem sie „gewöhnlichen“ Menschen, denen sonst niemand Beachtung schenkt, das Mikrofon übergibt, deren Stimmen zu einem Teil der Geschichte gemacht hat. Menschlich zu sein bedeutet nicht nur, großen Erfolg zu erzielen oder Applaus zu erhalten; manchmal bedeutet es einfach, zu versuchen, am Leben festzuhalten und die harten Realitäten des Alltags auszuhalten. Runges „ungefilterter“ Erzählstil erinnert uns daran: Die reinste Realität findet sich im Unverzierten.
Es ist auch wichtig, sich die Zeit zu nehmen, an Menschen zu erinnern, die ein langes und glückliches Leben hätten führen können, denen historische Ereignisse diese Chance jedoch nicht gaben. Denn Geschichte handelt nicht nur von Konflikten zwischen Ländern, sondern von jedem einzelnen Leben, das kostbar ist.
Was wollten wir vermitteln?
Wir wollten untersuchen: „Was können wir aus der Stimme eines Menschen lernen, wenn wir sie so hören, wie sie ist – unverändert?“ und „Wo finden wir das wichtigste Wesen menschlicher Existenz?“ Wir haben uns entschieden, diesen Fragen nachzugehen. Wir wollten uns die Zeit nehmen, wirklich zu erkennen, wie ähnlich und zugleich einzigartig unsere Geschichten sind.
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