Die Suche nach der Menschlichkeit
Albert-Schweitzer-Gymnasium Erfurt
Projektbeschreibung:
Unsere Gruppe beschäftigt sich mit der „Suche nach der Menschlichkeit“, inspiriert vom Geschichtsunterricht zum Dritten Reich und dessen Spuren in Erfurt. Im Zentrum steht eine fiktive Spurensuche dreier Detektive, die von einem anonymen Auftraggeber „H.M.“ Hinweise erhalten. Ausgehend von der Frage „Gibt es nicht doch Menschlichkeit?“ gliedert sich das Video in drei Teile: Problemaufriss, Suche und Fazit.
Zunächst werden Beispiele gegen die Menschlichkeit wie Kriege und Hungersnot gezeigt. Anschließend besuchen die Detektive den Erinnerungsort „Topf und Söhne“ und interviewen Prof. Dr. Annegret Schüle. Weitere Gespräche führen sie mit der Mitgründerin von „Omas gegen Rechts Erfurt“ sowie mit Dr. Andrea Wittkampf vom Bistumsarchiv Erfurt. Die Interviews beleuchten unterschiedliche Perspektiven auf Wandel und Bedeutung von Menschlichkeit.
Im Schluss kommen die Detektive zu dem Ergebnis: „Es gibt Menschlichkeit. Man kann sie aber nicht finden – man muss mit ihr handeln.“ Das Gedicht „Es ist Zeit“ von Helge Burggrabe und der eigene Schlusssatz „Es ist Zeit menschlich zu sein“ verstärken den Appell. Der Wechsel von Schwarz-Weiß zu Farbe symbolisiert den Unterschied zwischen einer Welt ohne und mit Menschlichkeit. Requisiten und Inszenierung schaffen eine detektivische Atmosphäre. Der Auftraggeber bleibt anonym und steht sinnbildlich für eine Gesellschaft, die Menschlichkeit kennt, sie aber aktiv umsetzen muss.
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