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Am 14. März 1879 wurde der bahnbrechende Physiker Albert Einstein in Ulm geboren.

Seine Theorien der speziellen und der allgemeinen Relativität veränderten die Sicht der Menschheit auf das Universum dramatisch.

Seine Arbeit zur Teilchen- und Energietheorie halfen dabei Quantenmechanik und letztendlich auch die Atombombe zu ermöglichen. Er verurteilte später den Einsatz der Atombombe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki und wurde ein Verfechter der internationalen Kontrolle nuklearer Technologie.

Einsteins Theorie der speziellen Relativität bestritt die Existenz absoluter Zeit und absoluten Raums und seine generelle Relativitätstheorie führte zu einer neuen Vorstellung von Schwerkraft.

Letztendlich misslang sein Versuch eine einheitliche Feldtheorie zu finden, die die Schwerkraft umfasst, subatomare Phänomene und Elektromagnetismus.

Aber durch seine früheren Errungenschaften hatte er sich schon einen Platz unter den kreativsten Köpfen in der Geschichte der Menschheit verdient.

Er starb in den USA im Jahr 1955.

 

Hier drei Mythen über Albert Einstein und wie viel Wahrheit dahinter steckt:

1. Er war ein schlechter Schüler

Dieser Mythos hält sich hartnäckig: Einstein hatte fünfen und sechsen, sei in Mathe und Physik in der Schule schlecht gewesen. Dieser gängige Irrtum beruht auf einer falschen Annahme eines Einstein-Biografen. Dieser berichtete von den Schulnoten Einsteins, während dieser in der Schweiz lebte. Dort ist das Notensystem genau konträr zu dem in Deutschland: Eine sechs ist somit die Bestnote. Einstein war jedoch kein einfacher Schüler. Seine Lehrer würden ihn wahrscheinlich als eher antiautoritär bezeichnen, denn das Genie ließ sich bereits im Schulunterricht von niemanden etwas sagen.

2. Er war Pazifist

Einstein verabscheute Krieg und Waffengewalt und verehrte Mahatma Gandhi. Trotzdem war er sich bewusst, dass in manchen Situationen gewisse Vorkehrungen getroffen werden müssen, um Schlimmeres abzuwehren. Er machte dabei den Unterschied zwischen Individuen, bei denen er Gewalt strikt ablehnte und Staaten, die für das Allgemeinwohl ihrer Bewohner einstehen müssen. Vor diesem Hintergrund empfahl er 1939 dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt, die Entwicklung einer Atombombe in Betracht zu ziehen. Durchaus keine pazifistische Aussage. 

3. Er war Autist

Ein britischer Forscher sorgte mit seiner Vermutung für Furore, Einstein hätte an dem Asperger-Syndrom, einer milden Form des Autismus, gelitten. Der an der Cambridge-Universität forschende Wissenschaftler nahm dafür Einsteins eigene Aussagen als Basis. „Ich bin ein richtiger Einspänner“ soll er einmal über sich selbst gesagt haben. Und es ist wahr, dass Einstein gerne in Ruhe und Einsamkeit an seinen Theorien arbeitete, jedoch war der Physiker durchaus in der Lage, soziale Beziehungen zu pflegen und auf Parties lockere Gespräche mit den anderen Gästen zu führen. Eines der auffälligsten Merkmale eines Asperger-Patienten ist, dass sie sich sehr schwer mit Smalltalk tun. Auch sind sie oftmals humorlos und haben nur sehr wenige soziale Kontakte. Einstein hingegen war sogar dafür bekannt, in Interviews und Gesprächen gerne Späße zu machen. Und er ist nicht zuletzt für sein berühmtes Bild mit herausgestreckter Zunge weltbekannt.