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An diesem Tag im Jahr 1930 entdeckte der amerikanische Astronom Clyde W. Tombaugh Pluto. Lange galt Pluto als neunter Planet unseres Sonnensystems, bis ihm der Status aberkannt wurde. Heute ist er ein Zwergplanet mit der Bezeichnung 134340.

Die Existenz eines unbekannten, zu jener Zeit neunten Planetens, wurde zuerst von Percival Lowell vorgeschlagen, der vermutete, dass dieser Planet für die Schwankungen in den Umlaufbahnen des Uranus und Neptun verantwortlich war.

Tombaugh nutzte Powells Berechnungen als Orientierung und entdeckte 1930 den kleinen Planeten. Mit einer Oberflächentemperatur von unter -200 Grad Celsius wurde ihm der passende Name des römischen Gottes der Unterwelt gegeben – Pluto.

Fast sechseinhalb Millionen Kilometer von der Sonne entfernt, braucht er ungefähr 248 Jahre für eine Umlaufbahn. Der Orbit, in dem sich Pluto bewegt, ist deutlich ellipsenförmiger als jener anderer Himmelskörper.

Viele Jahre lang galt Pluto als neunter Planet unseres Sonnensystems. Da immer mehr ähnlich große Himmelskörper – Plutoiden genannt ­– gefunden wurden, verlor Pluto den Status eines Planeten. Seither gilt er als größter bekannter und zweitmassivster Zwergplanet und trägt die Bezeichnung 134340.

Plutos Entstehungsgeschichte war umstritten. Viele Wissenschaftler glaubten, Pluto wäre einst ein Mond Neptuns gewesen. Als Neptun seinen größten Mond Triton eingefangen hatte, wäre das Mondsystem gestört worden und Pluto entwich. Diese Theorie wurde durch die Entdeckung vieler anderer Objekte am Rand des Planetensystems widerlegt. Pluto ist nur das größte und hellste Objekt einer Vielzahl von Himmelskörpern, die sich im Kuipergürtel hinter der Neptunbahn befinden.