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Am 28. Januar 1958 wird das Kupplungsprinzip des erfolgreichsten Spiele-Bausteins der Welt patentiert.

 

Das Unternehmen wurde am 10. August 1932 von Ole Kirk Christiansen gegründet. Zunächst spezialiserte sich die Firma auf die Herstellung von Holzspielzeug. 1934 folgte der Firmenname „LEGO“, eine Abkürzung für „leg godt“, dänisch für „spiel gut“. Die LEGO Group ist heute dem Umsatz nach der erfolgreichste Spielehersteller der Welt und übertrifft damit auch Mattel – Gaming-Hersteller ausgeschlossen.

 

1949 erfand der Firmengründer Bausteine aus Kunststoff, die an der Oberfläche die kennzeichnenden Noppen aufwiesen. Seine so genannten „Automatic Binding Bricks“ hatten allerdings noch einen Fehler: Die Bausteine waren an der Unterseite vollkommen hohl. Das machte die damit konstruierten Bauwerke wenig stabil. Die Lösung: Röhren an der Unterseite. Der Legostein war geboren.  Das Patent für dieses Kupplungsprinzip wurde am 28. Januar 1958 eingereicht.

Im Jahr 1989 lief das letzte Patent von LEGO aus. Ein Versuch, das Kupplungssystem in Deutschland neu zu patentieren, scheiterte, da jegliche Formen, die eine technische Funktion erfüllen, für die Allgemeinheit offen sein müssen. Seither hat LEGO mit verstärkter Konkurrenz zu kämpfen.

 

Hier einige Fakten zu LEGO:

  • Die Legosteine werden seit dem Jahr 1963 aus dem Kunststoff Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat gefertigt.
  • Heute gibt es über 78.000 Bauteile in über 96 Farben 
  • Seit 1974 gibt es Bausteine mit menschlichen Figuren
  • Von 1979 bis 1989 gab es die Produktserie „Fabuland“ für kleinere Kinder
  • Ein Baustein mit einer Noppe ist 7,8 mm × 7,8 mm groß und 9,6 mm (ohne Noppe) bzw. 11,3 mm (mit Noppe) hoch
  • Mehr als 400 Milliarden Steine wurden seit 1958 produziert
  • Das größte LEGO Bauset ist der Millennium Falke mit über 7.500 Bausteinen