Die Romanvorlage

Die letzte Episode von „Roots“ (Endlich frei) stellt einen Bezug zum US-Autor Alex Haley her.

Dieser veröffentlichte 1976 das Buch "Roots: The Saga of an American Family", das als Vorlage für die Serie dient und die Geschichte seiner eigenen Ahnen skizziert.

Kurz nach dem Erscheinen wurde das Buch, das den Pulitzer-Preis gewinnen konnte, verfilmt und im Jahr 1977ausgestrahlt. Die Serie war ein Welterfolg und konnte zahlreiche Preise gewinnen.

Eine große Kontroverse entstand jedoch durch einen Plagiatsvorwurf, der bis zu einer außergerichtlichen Einigung führte. Des Weiteren wurden Haley geschichtliche Ungereimtheiten vorgeworfen.

Trotz der öffentlichen Diskussion gilt das Buch bis heute als beeindruckende Aufarbeitung der Geschichte von Millionen Afroamerikanern.

Übrigens, laut eines Artikels der britischen Zeitung „The Telegraph“ aus dem Jahre 2009 beweist ein DNA-Test, dass der Autor Alex Haley schottische Wurzeln hat.

Die Ergebnisse könnten die ersten wissenschaftlichen Beweise für Haleys Forschung sein. Demnach geht seine Abstammung zurück auf William Baugh (auch Baff genannt), einem Plantagenbesitzer aus Übersee.

Diesem wird nachgesagt, ein Kind mit einer weiblichen Sklavin, namens Sabrina oder "Viney", gezeugt zu haben. Ihr Sohn trug den Namen Alex und wurde zwischen 1850 und 1860 geboren.

Quellen:

Kaplan, Eliot: Roots: The Saga Continues. In: Lakeland Ledger, 2. August 1981

Fein, Esther B.: Book Notes. In: The New York Times, 3. März 1993.

"Judge Rules "Roots" Original", Associated Press, 21. September 1978

"Suit against Alex Haley is dismissed", United Press International, 22. September 1978

"DNA proves author Alex Haley had Scottish roots", The Telegraph, 28. Februar 2009