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Mythos


Der Fluch von Oak Island

Einige Schatzsucher haben ihr Abenteuer sogar mit dem Leben bezahlt. So erzählt man sich von einem alten Fluch, der besagt, dass nach den bisher sechs Todesopfern noch ein siebtes folgen muss, bevor die Insel ihr Geheimnis preisgibt.

 


Die erste tödliche Tragödie

1861 installierten die Männer der Oak Island Association eine gusseiserne Pumpe und eine Dampfmaschine, um das Wasser aus dem Schacht zu befördern. Obwohl das Abpumpen auf Oak Island für die Teams der Schatzsucher bereits alltäglich wurde, hinterließ gerade dieser Versuch einen bleibenden Eindruck. Im Herbst 1861 kämpften die Arbeiter mit dem Entwässern des Tunnels, als ein Boiler explodierte. Ein Mann starb und viele weitere wurden verletzt. Dies war das erste Menschenleben, das die Schatzsuche forderte, aber es sollte nicht das letzte bleiben.

 


Maynard Kaiser

1897 geschah das zweite Unglück auf der Insel. Am 26. März 1897 arbeitete Maynard Kaiser in einem von mehreren Schächten, um Bohrarbeiten vorzunehmen. Als er zurück an die Oberfläche wollte, rutschte das Seil vom Aufzug ab. Er stürzte in den Schacht. Nach diesem Unfall waren einige Mitglieder davon überzeugt, der Schatz sei verflucht oder wird von bösen Geistern beschützt. Daraufhin verweigerten sie die Fortsetzung der Arbeit.

 


Die Tragödie der Familie Restall

Seit der Entdeckung 1795 entstanden viele Legenden, die das Mysterium von Oak Island erklären sollen. Dazu zählt der Mythos, dass sieben Menschen sterben müssen, bevor der Schatz entdeckt wird. Schenkt man dieser Volkssaga Glauben, hat die Expedition der Restalls 1960 am meisten dazu beigetragen, um diese tragische Prophezeiung zu erfüllen.

Als Robert 1965 von dem Mysterium „Money Pit“ hörte, wurde er regelrecht besessen davon. Er sammelte Artikel und Informationen und wollte alles über die Insel lernen. Nach Jahren wachsender Begeisterung handelte Restall mit dem Besitzer Mel Chappell 1959 einen Deal aus. Im Austausch gegen 50% des gefundenen Schatzes bekam Restall die Rechte im Schacht zu graben.

Die nächsten fünf Jahre machten sich die Restalls Oak Island und die Suche nach dem sagenhaften Schatz zur Lebensaufgabe. Am 17. August ereignete sich jedoch die Tragödie der Familie Restall. Mildred Restall erinnert sich, dass ihr Ehemann beabsichtigte am Nachmittag nach Halifax zu fahren. Restall und sein Sohn arbeiteten an einem neuen Schacht. Kurz nach 14 Uhr inspizierte Restall den Schacht und atmete dabei giftige Gase ein, die aus dem Schacht austraten. Dabei verlor er sein Bewusstsein und fiel in den Schacht. Als sein Sohn Bobbie das Geschehen beobachtete, eilte er seinem Vater zur Hilfe, wobei auch er den giftigen Dämpfen zum Opfer fiel. Ohne zu bemerken was wirklich geschah, kamen ihnen zwei Arbeiter zur Hilfe. Beiden wiederfuhr das gleiche Schicksal wie den Restall Männern. Am Ende dieses schicksalhaften Tages hatte Oak Island insgesamt sechs Menschenleben seit der Entdeckung des Schachts gefordert.