Entdeckung

Der Überlieferung zufolge entdeckte 1795 der damals sechzehnjährige Daniel McGinnis bei einem Inselbesuch auf Oak Island geheimnisvolle Markierungen und Einkerbungen im Erdboden. In einem Baum nahm er verrottete Seilfetzen und einen Ast wahr, der merkwürdige Kerben aufwies. Zunächst kehrte er zurück zum Festland, um dann mit der Hilfe von zwei Freunden, John Smith und Anthony Vaughan, dem Rätsel von Oak Island auf den Grund zu gehen. Mit Schaufeln und Spaten bewaffnet, gruben sie Steine und Bretter aus und entdeckten schließlich einen mysteriösen Schacht. Eingebettet in einer harten Lehmschicht wurde es für die Jugendlichen jedoch immer schwieriger den Schacht auszuheben. In der Hoffnung einen Schatz zu finden, der in die Geschichtsbücher von Nova Scotia eingehen wird, gruben sie immer weiter.

Da es früher in dieser Gegend viele Piraten gab, dachten alle an einen vergrabenen Schatz. Nach Beschreibungen des „Maritime Museum of the Atlantic“ war das Goldene Zeitalter der Piraten zwischen 1690 und 1730. Berichten zufolge sichteten Einheimische zu dieser Zeit häufig Piraten in der Nähe von Oak Island. Die Insel hätte daher für Piraten eine geeignete Möglichkeit geboten, ihre Schiffe zu reparieren, mit Vorräten wieder aufzufüllen und währenddessen unbemerkt einen Schatz zu vergraben.

Die drei Jugendlichen fanden immer wieder Holzstämme, die von Menschenhand hergestellt wurden, darunter war allerdings nur Lehmerde zu finden. Irgendwann mussten sie ihre Nachforschungen aufgeben, weil sie ohne weitere Hilfsmittel nicht tiefer graben konnten.

Quelle: www.oakislandmoneypit.com