Joaquin Guzmán

Joaquin Guzmán, auch El Chapo (dt.: Der Kleine) genannt, begann seine Karriere in der Unterwelt bereits sehr früh. Nach der dritten Klasse verließ er die Schule und schloss sich in seiner Jugendzeit bekannten Drogenbossen und Kartellgründern an. Zuerst war er für die Koordination der verschiedenen Drogenlieferungen in die Vereinigten Staaten zuständig, übernahm jedoch schnell die Leitung des Sinaloa-Kartells, nachdem die bis zu diesem Zeitpunkt größte mexikanische Drogenorganisation, das Guadalajara-Kartell, in kleinere Bereiche aufgeteilt wurde. 

1993 wurde El Chapo in Guatemala verhaftet und an sein Heimatland Mexiko ausgeliefert, wo er zu einer 20jährigen Haftstrafe verurteilt wurde. 2001 flüchtete er aus dem Gefängnis und blieb 13 Jahre auf freiem Fuß, bis ihn mexikanische und US-amerikanische Beamte im mexikanischen Mazatlán festnahmen. 

Nur ein Jahr später gelang ihm erneut die Flucht aus seiner Haft. Durch einen Tunnel konnte El Chapo entkommen. Es sollte ein weiteres Jahr dauern, bis er erneut festgenommen werden konnte. 2017 wurde er in die USA ausgeliefert, wo er seitdem in Haft sitzt. 

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