Geheime Fronten

Manche zählten Panzer, andere stahlen Baupläne von Atombomben – alles streng gehütete Geheimnisse des Gegners. Wer sie lüften wollte, riskierte sein Leben im Informationskrieg verfeindeter Blöcke. In drei Teilen widmet sich die Doku-Reihe "Geheime Fronten" der Spionagetätigkeiten von Ost und West während des Kalten Krieges.

Sie zeigt, dass Spione vermutlich dazu beigetragen haben, dass der Kalte Krieg nicht zum heißen wurde. Auch die verschiedenen Beweggründe der Waffenspäher und Agenten werden skizziert – entweder sie handelten als Verräter aus Überzeugung, als Zuträger im Dienst höchster Stäbe oder aus reiner Geldgier. Außerdem wird unter anderem Amerikas Schattenkreig im Mittleren Osten nachgezeichnet.

Als 1979 Sowjetische Truppen in Afghanistan einmarschierten, rüsteten die USA mithilfe der CIA die gegnerischen Mudschaheddin mit Waffen aus. Als der Feldzug der Russen scheiterte, sann der KGB auf Rache. Unzählige Undercover-Agenten und Schlachtfeld-Späher wurden während des Kalten Krieges von den Supermächten ins Feld geschickt. Auch in Deutschland agierten alliierte Militärverbindungsstationen als verdeckte Frontbeobachter.