PR, HISTORY/ Getty, Bilan: Napola Ballenstedt, Sinnbild für Nazi-Ideologie und SED-Regime

Verlassene Orte

Folge 1

Das Nazi-Eliteinternat: Napola Ballenstedt

Die Nazis nutzten die Nationalpolitische Erziehungsanstalt bei Ballenstedt im Harz, um durch körperlichen und psychischen Drill eine künftige Nazi-Elite heranzuzüchten. In der DDR wurde die Anlage anschließend weitergenutzt und diente bis zur Wende der Ausbildung parteitreuer SED-Funktionäre.

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Folge 2

Die Gruselklinik: Sophienheilstätte bei Bad Berka

Erbaut im späten 19. Jahrhundert, diente die im dichten Wald gelegene Anlage als Kurstätte für Tuberkulose-Kranke. Jahrzehnte vor der Erfindung von Röntgengeräten und Antibiotika waren Atemübungen und Frischlufttherapien die einzigen Mittel gegen die grausame Krankheit. Die Klinik steht seit den 1990er-Jahren leer. Einige Anwohner sind davon überzeugt, dass es auf dem Gelände spuke.

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Folge 3

Hitlers Raketenschmiede: Die ehemalige Heeresversuchsanstalt in Peenemünde

Heute als „Wiege der Raumfahrt“ bezeichnet, war das Gelände auf der Insel Usedom im Zweiten Weltkrieg eine der wichtigsten Rüstungsschmieden Hitlers. Der berühmte Wissenschaftler Wernher von Braun betrieb genau hier für die Nazis seine raketentechnologische Forschung, die unter anderem die V2-Rakete hervorbrachte.

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Folge 4

Das Jagdgebiet der Mächtigen: Die Schorfheide bei Berlin

Schon Kaiser Wilhelm II. ging in diesem Areal auf die Jagd. Hermann Göring ließ sich hier wenig später ein repräsentatives Anwesen erbauen, welches er 1945 kurz vor dem Näherrücken der Roten Armee sprengen ließ, und auch DDR-Staatschef Erich Honecker nannte hier ein Jagdrefugium sein Eigen.

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Folge 5

Stasiknast Hohenschönhausen: Haft- und Untersuchungsanstalt am Rande Berlins

Als Gefangenenlager von den Sowjets errichtet und genutzt, entdeckte der DDR-Geheimdienst das Gelände ab den 1960er-Jahren für sich. Bis zur Wiedervereinigung 1990 verschleppte die Staatssicherheit Tausende vermeintliche und tatsächliche politische Gegner in das Gefängnis, um sie festzuhalten, einzukerkern und zu foltern.

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Folge 6

Todeszone Tschernobyl

Im April 1986 kam es hier zur katastrophalen Kernschmelze und Explosion des Atomreaktors 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl, woraufhin das Gebiet rund um den Reaktor für Tausende Jahre nuklear verseucht worden ist.

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SO GEHT’S:

Für Informationen zu den einzelnen verlassenen Orten klicken Sie auf den jeweiligen Pin. Die Zahl innerhalb der Pins steht für die Episode, die sich an dem entsprechenden Ort abspielt.

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