America’s War on Drugs

Seit fünf Jahrzehnten führt Amerika einen Krieg gegen die Drogen. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen versuchte die amerikanische Politik, die Herstellung, den Handel und den Konsum von illegalen Drogen zu vermindern. Die Dokumentation „America’s War on Drugs“ auf HISTORY zeigt in vier zweistündigen Teilen, wie es zu dem Krieg gegen die Drogen kam und warum dieser bis heute nicht gewonnen ist.

Die amerikanische Politik beabsichtigte mit verschiedenen Mitteln, Amerika zu einem sicheren und drogenfreien Ort zu machen und den Kommunismus einzudämmen. Wiederholt beteiligten sich US-Behörden jedoch selbst an illegalen Drogengeschäften, wie zum Beispiel die CIA, und förderten damit die Drogeneinfuhr.

So trug die CIA, wenn auch unbeabsichtigt, zum Wachstum des Drogenhandels bei. Auch gab es strategische Komplizenschaften zwischen amerikanischen Geheimdiensten und verschiedenen Partnern aus dem Drogengeschäft. Dadurch nahm der Drogenhandel weiter an Fahrt auf und Drogenbarone, Kartellbosse und Straßenbanden erlangten immer mehr Macht und Kontrolle.

Während Geheimdienste den Drogenhandel förderten führte die amerikanische Drogenbekämpfungsbehörde DEA gleichzeitig einen Krieg gegen die Drogen. Die Folgen dieses gegenteiligen Handelns waren Gewalt, Chaos und Masseninhaftierungen.

Mit dem Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 prallten der Krieg gegen den Terror und der Krieg gegen die Drogen aufeinander. Afghanistan wurde zum führenden Heroinlieferanten und Terroristen finanzierten sich mit Drogengeld.