Mendoza: Warum man diese fünf Orte in Argentiniens Westen gesehen haben muss

13. Okt
Mendoza: Warum man diese fünf Orte in Argentiniens Westen gesehen haben muss

Die Provinz Mendoza im Westen Argentiniens weist eine wahre Fülle von touristischen Attraktionen aus:

Sie ist nicht nur eine beliebte Wintersportregion, sondern gehört auch zu den besten Weinanbaugebieten des Planeten. Und als würde das nicht reichen, zählt auch die Landschaft dieser Provinz zu den abwechslungsreichsten in ganz Argentinien. In der Nähe der Anden finden sich neben historisch bedeutsamen Orten auch Gegenden, in denen Abenteuer-Urlauber voll auf ihre Kosten kommen. Hier erwartet dich eine kleine Auswahl besonderer Highlights:

La Ciudad de Mendoza: Die Stadt Mendoza selbst gehört zu den größten Ballungsgebieten Argentiniens und sticht durch ihre besondere Lage hervor. Obwohl sie in einer eher kargen Landschaft angesiedelt ist, sind an den Straßen dieser Metropole unzählige Bäume angepflanzt, die die Stadt ergrünen lassen. So macht es natürlich noch mehr Spaß, auf dem Weg zu den vielen Museen oder Einkaufszentren herumzuschlendern. Auch das gastronomische Angebot und das Nachtleben Mendozas zu Füßen der Anden können sich sehen lassen.

Cañón del Atuel: Der Atuel ist ein Fluss, der sich auf beeindruckende Art und Weise in diese Schlucht in der Nähe von San Rafael gegraben hat. Tausende Jahre Erosion verwandelten die Gegend in eine abwechslungsreiche Landschaft mit spektakulären Gesteinsformationen und einem Sturzbach, der im Valle Grande endet. Der Cañón del Atuel ist 36 Kilometer lang und zieht Abenteuertouristen aus aller Welt an: In ganz Argentinien soll es keinen besseren Ort zum Raften geben als hier!

Reserva de Payunia: Fährt man die sagenumwobene Straße „Ruta Nacional 40“ entlang, so gelangt man in dieses Naturschutzgebiet, 160 km südlich von Malagüe gelegen. Die Landschaft in diesem Nationalpark gleicht der eines anderen Planeten, da sie mit über 800 Vulkankegeln gespickt ist. Der Boden ist mit rotem oder gräulich-schwarzem Lava-Sand bedeckt, was diese Gegend fast außerirdisch wirken lässt. Es ist nicht erlaubt, den Park alleine zu befahren, nur autorisierte Touristenführer dürfen dort Gruppen herumführen. 

 Parque Provincial Aconcagua y Puente del Inca: Um den höchsten Gipfel der Welt herum breitet sich dieser Nationalpark aus, nur 165 Kilometer von der Stadt Mendoza entfernt. Seine eindrucksvolle Landschaft weist Gletscher, Seen und Eisflüsse auf, außerdem gibt es dort zahlreiche archäologische Stätten. In der Nähe des Eingangs befindet sich außerdem die „Puente del Inca“ (dt. Brücke des Inkas), ein durch Erosion natürlich gebildeter Felsbogen. Dort entspringt auch eine schwefelhaltige Quelle, die das Gestein rotgelb färbt. Ursprünglich befand sich wegen des Thermalwassers dort auch ein Hotel, das aber seit vielen Jahren geschlossen ist.

Las Leñas: Hierbei handelt es sich um eines der wichtigsten Skigebiete Argentiniens und den Traum zahlreicher Reisender, da die Schneequalität so gut wie keine andere sein soll. Hier finden sich Übungshänge für Anfänger und steile Pisten für Fortgeschrittene, sodass jeder auf seine Kosten kommt. Auf dem Weg nach Las Leñas passiert man auch andere Werke von Mutter Natur, wie die „Laguna de La Niña Encantada“ (dt. Die Lagune des verzauberten Mädchens) oder den „Pozo de las Ánimas“, einen tiefen Krater.

Die Weinroute: Viele glauben, dass man nicht wirklich in Mendoza war, wenn man seine herrlichen Weinstraßen nicht besucht hat. Das Klima und die optimalen geografischen Konditionen verwandelten die Gegend in eine der bedeutendsten Weinregionen der Welt. Die Weinroute der Region des „Valle de Uco“ weist besonders viele Weinkeller und Weingärten auf und verzaubert durch ihr reiches gastronomisches Angebot. Man kann auch an Weinverkostungen und an Führungen durch die Weinberge teilnehmen, vor allem in den Bezirken Guaymallén, Godoy Cruz, Maipú und Luján de Cuyo. 

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