GUARDIANS OF HERITAGE - HÜTER DER GESCHICHTE

Die TV-Premiere - Herbst 2017 auf HISTORY

Mit "Guardians of Heritage – Die Hüter der Geschichte" produziert HISTORY Deutschland eine neue Doku-Reihe.

Der Schauspieler, Autor und Aktivist Hannes Jaenicke nimmt darin die Angriffe auf die Kulturstätten von Palmyra, Nineveh und Nimrud zum Anlass, sich auf eine Reise um die Welt zu begeben. Dabei geht er der Frage auf den Grund, wie Menschen ihre kulturelle Identität erhalten können.

Diese Reise führt ihn unter anderem zu den Vereinten Nationen in New York, der UNESCO in Paris, dem Holocaust-Museum in Washington und zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz nach Berlin. Dabei trifft er Menschen, die sich für den Erhalt kultureller Vielfalt einsetzen, und spricht mit ihnen über ihr Engagement und ihre Projekte.

Drehorte der Reihe sind unter anderem Jordanien, wo im Flüchtlingscamp von Zaatari mehr als 80.000 syrische Flüchtlinge leben. Hannes Jaenicke besucht dort eine Gruppe geflüchteter Kinder, die in Syrien zerstörte Bauwerke in Miniaturform nachbauen, um ihre syrischen Wurzeln nicht zu vergessen und zu lernen, was ihre Kultur auszeichnet.

Zu weiteren Drehorten der neuen Doku-Reihe zählen Afghanistan, der Tempelberg in Jerusalem und das Reservat der Quinault-Indianer im Nordwesten der USA, den ersten amerikanischen Klimaflüchtlingen. HISTORY besucht Vancouver, wo die Geschichte der Überlebenden der so genannten „Residential Schools“, den Indianer-Internaten, erzählt wird. Dazu geht es zur Bibliothek von Sarajewo, die Vijećnica, die im Bosnien-Krieg zerstört wurde und seit der Rekonstruktion aus Förderungsmangel leersteht. Zusätzlich stellt die Dokumentation Analogien zur deutschen Geschichte her.

Hannes Jaenicke zum Projekt: „Man sagt, dass die Kultur das erste Opfer eines Krieges ist. Und das stimmt auch. Wir können nicht mehr tatenlos zusehen, wie unser gesamtes kulturelles Erbe Gefahr läuft, vor die Hunde zu gehen. Dabei geht es nicht nur um Kriegsgebiete wie Syrien oder Afghanistan, wo jahrtausendealtes Kulturgut mutwillig zerstört wurde – es ist auch der langsame und oftmals schleichende kulturelle Genozid an den Tibetern oder den First Nations in Kanada oder den American Indians.

Die Kultur ist die Grundlage des menschlichen Zusammenlebens, die Grundlage unserer Zivilisation. Ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf unser Leben. Die Menschheitsgeschichte zeigt: Wo Kultur mutwillig zerstört wird, wo Erinnerungen und Traditionen, Bräuche und Sprachen ausgelöscht werden, ist Völkermord nicht weit. Der Kampf um die Kultur ist ein Kampf für den Frieden und um die Zukunft der Menschheit, ein Kampf, der uns alle etwas angeht.“

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