Am Rande des Plateaus von Gizeh entdeckt ein Team von Archäologen eine gigantische Pyramide. Nachdem sie bis tief in die Pyramiden-Kammern gegraben haben, wird deutlich, dass das die verloren geglaubte vierte Pyramide von Gizeh ist. Ihre Errichtung vor 5000 Jahren war ein Rennen gegen die Zeit. In nur sieben Jahren, von der Krönung bis zu seinem Tod, war der alternde Pharao Radjedef fest dazu entschlossen, seinen verhassten Vater, den großen Khufu, zu überbieten. Radjedef demonstrierte der Welt seine Überlegenheit durch die Erbauung der höchsten Pyramide aller Zeiten, Khufus Große Pyramide von Gizeh 18m überragend.
Die nächsten 5000 Jahre wurde Radjedefs Pyramide vergessen und durch den eindringenden Wüstensand am Rande des Gizeh Plateaus fast begraben. Somit war die Bedeutung der drei großen Pyramiden hinfällig. Heute fehlt die Spitze, weil Teile davon verwendet wurden, um die Stadt Kairo aufzubauen. Ein Grund hierfür dürfte gewesen sein, dass die Pyramide durch ihre Position anfälliger für die Abtragung war. Darüberhinaus hat der Sand die unteren Teile der Pyramide zurückerobert. Aus diesen Gründen konnte die Verbindung zu den restlichen drei Pyramiden bis vor kurzem nicht hergestellt werden. Heute ist es der guten Zusammenarbeit von amerikanischen und englischen Ägyptologen zu verdanken (Michel Vallogia von der Universität Genf, Joanne Rowlands von der Oxford Universität und der Generalsekretär der Ägyptischen Altertümerverwaltung, Dr Zahi Hawass), dass die vierte und größte Pyramide wiederentdeckt wurde.
The History Channel hat die Ausgrabung exklusiv begleitet und war mit vor Ort, als letztendlich feststand, welche Bedeutung die Funde haben. Durch das Untertunneln der vierten Pyramide und durch den Gebrauch von modernster Technik, konnten die Experten die Struktur der Pyramide von Radjedef offenlegen. Auch die Anordnung und Wiederherstellung der jeweiligen Kammern war durch diese Methode möglich. Die Experten zeigen in dieser Dokumentation, wie die Wiederentdeckung von Radjedefs Pyramide mithalf, die fehlenden Stücke des Plans von dem Plateau zu finden und zu ersetzen. Das beinhaltet auch den großen erhöhten Fußweg, der dafür benutzt wurde, die Steine zu den Pyramiden zu schaffen, gigantische Kanäle, die für die über 14 Meter hohen Boote, die die Mumien zu den Pyramiden transportierten, Platz boten. Die Boote wurden schließlich neben den Pyramiden verbrannt, um die Pharaone zu den Sternen und ihrem Leben nach dem Tod zu bringen. Darüberhinaus wird in der Sendung das Labyrinth der versteckten Tunnel gezeigt, die die Pyramiden und Ruhestätten der Pharaonen miteinander verbindet.